Wohnungswirtschaft

Solarstrom an Mieter liefern, ohne selbst Energieversorger zu werden.

Der Grund, warum Mieterstromprojekte scheitern, ist selten die Anlage. Es sind die Pflichten, die mit der Lieferantenrolle kommen: Marktkommunikation, Wechselprozesse, Abrechnung, Meldewesen. Wir nehmen die Rolle und lassen Ihnen das Objekt.

Mehrere Objekte, ein Vertrag Abrechnung nach §§ 40, 42 EnWG Mieterwechsel im Prozess abgebildet

Warum die Rollenfrage über das Projekt entscheidet

Wer Mietern Strom liefert, ist Energielieferant, mit allem, was daran hängt: Anmeldung als Marktpartner, EDIFACT-Kommunikation mit Netz- und Messstellenbetreibern, Lieferantenwechselprozesse, Abschlags- und Jahresverbrauchsabrechnung, Stromkennzeichnung, Herkunftsnachweise, Meldepflichten. Für ein Wohnungsunternehmen mit ein paar hundert Wohneinheiten ist das ein eigener Geschäftsbereich, den niemand haben will.

Die Alternative ist nicht, das Projekt zu lassen, sondern die Rolle abzugeben. Wir beliefern die Wohneinheiten, führen die Erzeugung Ihrer Anlagen im selben Bilanzkreis und ordnen viertelstundengenau zu. Sie bleiben Eigentümer der Anlage und behalten die Erträge daraus.

bis 30 %Kostensenkung im Pilotbetrieb bei der AGW Aschersleben
über 1 Jahrläuft dieses Modell dort im Regelbetrieb
0zusätzliche Personalstellen bei Ihnen

Wie es funktioniert

Vier Dinge, auf die es ankommt.

01

Mehrere Liegenschaften in einem Modell

Anders als bei der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung endet die Zuordnung nicht an der Hausgrenze. Erzeugung aus einem Objekt kann Abnahmestellen in anderen Objekten mit versorgen.

02

Mieterwechsel als Standardprozess

Ein- und Auszüge laufen über dieselben Marktprozesse wie bei jedem Versorger. Sie melden den Wechsel, den Rest machen wir.

03

Preis, den Ihre Mieter vergleichen können

Der Vorteil muss beim Mieter ankommen, sonst wechselt er. Wir legen den Preis offen gegen den Grundversorgungstarif und zeigen die Differenz je Wohneinheit.

04

Wechselrecht bleibt bestehen

Niemand wird gebunden. Wer einen anderen Lieferanten will, bekommt ihn. Die Anlage und das Modell tragen das.

Ablauf

Von der Anfrage bis zum Regelbetrieb.

Bestand sichten

Objekte, Anlagen, Zählpunkte, Messkonzept, Belegungsstruktur.

Wirtschaftlichkeit rechnen

Was bleibt bei Ihnen, was spart der Mieter, was kostet der Betrieb. Alles vor der Entscheidung.

Mieter ansprechen

Wir liefern die Unterlagen und die Zahlen; Sie kennen Ihre Mieter besser als jeder Vertriebler.

Betrieb

Belieferung, Marktkommunikation und Abrechnung laufen bei uns. Sie sehen die Auswertung im Portal.

Häufige Fragen

Was uns am häufigsten gefragt wird.

Ist das klassischer Mieterstrom nach EEG?

Nicht zwingend. Wir bilden das Modell über unsere Lieferantenrolle und unseren Bilanzkreis ab. Ob und wo eine Mieterstromförderung, die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung nach § 42b EnWG oder ein reines Liefermodell die bessere Konstruktion ist, hängt vom Objekt ab. Wir rechnen die Varianten durch, bevor etwas entschieden wird.

Werden wir als Wohnungsunternehmen zum Energieversorger?

Nein. Die Lieferantenrolle bleibt bei uns, samt Marktkommunikation, Abrechnung und Meldepflichten.

Was passiert bei Leerstand oder Mieterwechsel?

Beides ist im Prozess abgebildet. Leerstand wird auf Sie als Eigentümer geführt, Wechsel laufen über die üblichen Marktprozesse.

Können mehrere Häuser eine Anlage nutzen?

Ja. Das ist der Unterschied zur gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung, die auf das einzelne Gebäude begrenzt ist.

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Rechnen wir Ihren Fall durch.

Schicken Sie uns eine Liegenschaft mit Anlage und Zählpunkten. Wir rechnen sie durch.

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